Auf dem Gelände der Zeche Teutoburgia in Herne steht eine riesige Maschinenhalle. Obwohl die Zeche seit 1985 stilgelegt ist, erfüllt die halle immer noch ihren eigentlichen Zweck. Sie beherbergt Maschinen, allerdings nicht mehr für die Kohleförderung, sondern Klangmaschinen, merkwürdige Skulpturen aus Motoren, metallenen Federn, Rohren und allerlei technischen Fertigteilen, gesteuert durch ein Keyboard, das der Musiker Christof Schläger bedient. Eine zunächst ins Auge  
  fallende Instrumentengruppe sind selbstentworfene Sirenen. Sie sind nebeneinander auf einem ungefähr drei Meter breiten Gestell montiert, das durch einen Ständer auf Augen und Ohrenhöhe gebracht ist. Dicke Schläuche führen zu einem Gebläse, und Kabel verbinden die Geräte mit dem Keyboard. Dort können die Sirenen an- und ausgeschaltet und ihre Motorendrehzahlen reguliert werden, indem jeder Funktion der Maschine Tasten zugeordnet sind. Über die Klaviatur lassen sich die Sirenen spielen, als seien sie ein klassisches Instrument.  
bild: Kunstwald (O), Werkstatt Maschinenhalle Teutoburgia (M,U)


weitere Kapitel:

(2) Erste Klangmaschine
(3) Neue Quellen und Ohrhorizonte
(4) Klangwelt der Maschinen
(5) Instrumentenbau ist stets Kulturarbeit
(6) Die besseren Maschinen
(7) Eigenständige Klangsphäre
(8) Zwischen den harmonischen Tönen
(9) Rauschen
(10) Anarchischer Klangraum
(11) Globale Village
(12) Geräusch-Gestalten
(13) Klangorganisation

 

Beschreibung der Instrumentenbau
Tiefergehende Beschreibung der künstlerischen Arbeitsweise, vom Instrumentenbau bis zur Komposition
-1 Maschinenhalle Teutoburgia
-2 Erste Klangmaschine
-3 Neue Quellen und Ohrhorizonte
-4 Klangwelt der Maschinen
-5 Instrumentenbau ist stets Kulturarbeit
-6 Die besseren Maschinen
-7 Eigenständige Klangsphäre
-8 Zwischen den harmonischen Tönen
-9 Rauschen
-10 Anarchischer Klangraum
-11 Globale Village
-12 Geräusch-Gestalten
-13 Klangorganisation

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