Christof Schläger gehört zu den experimentierenden Musikern, die neue Instrumente entwerfen, bauen und auch spielen. Der berühmteste von ihnen ist wohl der US-Amerikaner Harry Partch. Hierzulande etwas bekannter sind der Frankfurter Komponist Volker Staub, der auf einem Glockensortiment aus abgesägten Korbflaschen und auf meterlangen, durch den Raum gespannten Metallsaiten spielt, oder der Leipziger Musiker Erwin Stache, der klangerzeugende Geräte aus Schrott und Industriemüll bastelt.

Wie Christof Schläger stehen diese Musiker am Rand des Neue-Musik-Betriebs: ihre Namen liest man nur selten in Konzertprogrammen. Das hat weiniger organisatorische Gründe, wie das Heranschaffen der Instrumente und die Tatsache, dass meistens nur die Konstrukteure selbst ihre Geräte spielen können. Mehr befremdet bei der Musik der experimentellen Instrumentenbauer der radikale Traditionsbruch, den sie begehen. Musiker wie Christof Schläger brechen innermusikalisch strukturelle Konventionen und verwenden darüber hinaus ein kompositorisches Material, das mit dem herkömmlichen Klangvorrat eines Tonsetzers wenig gemein hat. Wie bei manchen Phänomenen elektronischer Musik und wie bei musique concrete verzichten auch Instrumentenbauer auf ein systematisierbares musikalisches Material, auf die temperierte Skala und auf die ausgefeilte und perfektionierte Tonerzeugung des klassischen Instrumenttariums. Sie verlassen das Fundament, auf dem die Musik des Abendlandes gründet und begeben sich auf unbekanntes Terrain, in einen unstrukturierten, unerforschten, anarchischen Klangraum, anarchisch hier im ursprünglichen Sinne des Wortes verstanden als "ohen Anfang", "ohne Geschichte".

 

 

Bild: (O) Förderturm Teutoburgia und (U) Bahnsignale

 

verdere hoofdstukken:
(1) Maschinenhalle Teutoburgia
(2) Erste Klangmaschine
(3) Neue Quellen und Ohrhorizonte
(4) Klangwelt der Maschinen
(5) Instrumentenbau ist stets Kulturarbeit
(6) Die besseren Maschinen
(7) Eigenständige Klangsphäre
(8) Zwischen den harmonischen Tönen
(9) Rauschen
(11) Globale Village
(12) Geräusch-Gestalten
(13) Klangorganisation

 

   

Beschrijving van de instrumentenbouw
Achtergrondinformatie over het werk van de klankkustenaar, van instrumentenbouw tot compositie. (ALLEEN IN DUITS!)

-1 Maschinenhalle Teutoburgia
-2 Erste Klangmaschine
-3 Neue Quellen und Ohrhorizonte
-4 Klangwelt der Maschinen
-5 Instrumentenbau ist stets Kulturarbeit
-6 Die besseren Maschinen
-7 Eigenständige Klangsphäre
-8 Zwischen den harmonischen Tönen
-9 Rauschen
-10 Anarchischer Klangraum
-11 Globale Village
-12 Geräusch Gestalten
-13 Klangorganisation

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