Manchmal habe ich die Vorstellung, unsere Welt macht Geräusche, ist ein singender zischender Globus auf dem wir sitzen, der von Bohrinseln, Flugzeugen akustisch durchtränkt ist. Die Zeit hat sich geändert. Unser klassisches tonales Wertesystem basiert auf der griechischen Tradition, einem religiösen Akt. Für mich gibt es diese Begrenzung nicht, unsere Zeit ist anders und ich muss anders agieren. Wenn die Griechen sich gegenüber der scheinbar choastischen und bedrohlichen Natur mit einer himmlischen Ordnung behaupten wollten, so ist das ihre Antwort. Ich habe das Gefühl, dass unsere Zivilsation, vielfach beherrschbar, zu einem global village geworden ist. Diese völlig andere Zeit, muss ich anders beantworten und kann nicht auf die griechische Antike zurückgreifen.

 

 

 

weitere Kapitel:
(1) Maschinenhalle Teutoburgia
(2) Erste Klangmaschine
(3) Neue Quellen und Ohrhorizonte
(4) Klangwelt der Maschinen
(5) Instrumentenbau ist stets Kulturarbeit
(6) Die besseren Maschinen
(7) Eigenständige Klangsphäre
(8) Zwischen den harmonischen Tönen
(9) Rauschen
(10) Anarchischer Klangraum
(12) Geräusch-Gestalten
(13) Klangorganisation

 

   

Beschreibung der Instrumentenbau
Tiefergehende Beschreibung der künstlerischen Arbeitsweise, vom Instrumentenbau bis zur Komposition

-1 Maschinenhalle Teutoburgia
-2 Erste Klangmaschine
-3 Neue Quellen und Ohrhorizonte
-4 Klangwelt der Maschinen
-5 Instrumentenbau ist stets Kulturarbeit
-6 Die besseren Maschinen
-7 Eigenständige Klangsphäre
-8 Zwischen den harmonischen Tönen
-9 Rauschen
-10 Anarchischer Klangraum
-11 Globale Village
-12 Geräusch-Gestalten
-13 Klangorganisation

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