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1992 entstanden
die ersten Instrument-Skulpturen für das Geräusch-Gestalten-Orchester.
Vor dem Bau eines neuen Objektes steht immer die Auseinandersetzung
mit einem Geräusch-Klang-Phänomen, wie beispielweise
das Rauschen. Das Rauschen interessiert mich nicht
nur, weil es ein hervorragendes Kennzeichen der technisierten
Welt ist, sondern es umfasst ein größeres
Spektrum von Möglichkeiten. Im Rauschen können
verschiedene Strukturen und Texturen enthalten sein,
die wegen der Fülle von Ereignissen nicht immer
gleich hörbar sind. Diese
Rausch-Strukturen verweisen stets auf die Art und
das Material ihrer Entstehung hin. Ein wichtiger Grund
für mich, diesen faszinierenden Vorgang an der
Quelle des Entstehens zu erleben. Manche dieser Geräusch-Phänomene
sind sehr interessant, aber nur in einem sehr komplizierten
"Laboraufbau" praktisch zu erzeugen. Solche
komplexen Versuchaufbauten lasse ich meist einige
Zeit zu finden. Die eigentliche Herausforderung besteht
darin, ein Phänomen in einem Geräuschtöner
technisch so umzusetzen, dass er auch relativ einfach
"spielbar" wird. Die aktiven Elemente, die
ich zu einem Geräuschtöner zusammenbaue,
sind neuwertige Geräte, die ursprünglich
für andere Zwecke bestimmt waren. Das sind Türklingeln,
Magnete für Webmaschinen, Nähmaschinenmotoren,
Heizungs-Ventile, Elektrotracker, Signalhupen, Luftklappen,
Servomotoren, Plattenspielermotoren und einiges mehr.
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