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Christof Schläger,
geboren 1958 in Beuthen / Oberschlesien (heute Bytom
/ Polen), absolvierte eine Ausbildung als Ingenieur
und hatte vier Jahre Klavierunterricht. Dabei veranstaltete
er Experimente durch Demontage des Instrumentes, durch
Präparierung der Filze mit Reißnägeln,
durch anbringen von Ketten an die Salten. 1982 entschied
er sich gegen den Ingenieurberuf und für ein
Leben als freier Künstler. Er organisierte Festivals
und Performances, entwarf große Luftskulpturen
aus aufblasbaren Schlauchsystemen und entdeckte dabei
die akustischen Aspekte solch architektonisch skulpturaler
Projekte. 1984 entstand die erste Klangmaschine. Während
dieser Zeit entdeckte ich immer mehr die Klangqualitäten,
also das, was mich am Klang interessierte, Ich hatte
Skulpturen gebaut: eine Skulptur ist etwas, was im
Prinzip schweigt. Die Zeit ist geboren. Ich hatte
es irgendwan bei einem Projekt von mir entdeckt: wenn
Klang dazukommt, bricht das auf einmal auf. Die Zeit
bewegt sich, und das fand ich so spannend, dass ich
meine alte Leidenschaft für klingende Objekte
wieder entdeckte, aber nicht dort begann, wo ich mit
dem Klavier aufhörte, sondern direkt mit mechanischem,
geräuschhaftern Instrumentarium anfing. Das erste
war dann die Klangmaschine. Diese Klangmaschine war
mein erster Berührungspunkt mit mechanischen
Geräuschen und klängen. Ich hatte auch da
zum erstenmal mit abfallmaterialien gearbeitet, also
Magneten und Motoren, vorwiegend aus alten Autos,
die ausgetauscht wurdn, und hatte das in neue Form
gebracht und über Schaltputt steuerbar gemacht.
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bild: Klangmaschine |