Christof Schlägers Arbeit ist eine Auseinandersetzung mit den Geräuschqualitäten unserer technisierten Umwelt. Klangerfahrungen aus dieser Umwelt bilden die Motivation für Instrumentenbau und Komponieren. Die Technik ermöglicht und prägt die spezielle Klangwelt seiner Musik.Diese weiderum reflektiert die Technik selbst, weil Schläger das Technische ins Ästhetische wendet. Seine Musik spricht über die Prägung des akustischen Alltags durch künstliche, technische Klänge, auch ganz direkt durch die verwendeten Instrumente. denn die Klangmaschinen sind Produkte künstlerischen Gestaltens und Produkte von Technik zugleich. Aber im vergleich zu vielen technischen Produkten des alltagslebens sind Schlägers Maschinen die besseren Maschines. Sie sind rational völlig durchdrungen und zweckmäßig bis ins Detail. Darüber hinaus sind sie beherrschbar, was man von technischen Produkten und Verfahrensweisen nicht ohne weiteres sagen kann. Diese verkörpern oft eine technizistische Ideologie, das Machen des Machbaren, was auf Kosten einwandfreier oder gar sinnvoller Funktion und ohne Berücksichtigung negativer Konsequenzen bestimmter Technologien geschieht, seien es zu kurz geratene Stromkabel an Elektrogeräten oder die allgemein bekannten Mängel von Computersoftware, seien es überdimensionerte Automaten. Christof Schlägers Klangmaschinen, bei denen Konstruktion und Funktion im Einklang stehen, könnten somit als Vorbilder für Technologie dienen in einer Welt, wo die technologische Entwicklung der zivilsatorischen vorausgestelt.

 

 


Bild: "Maschinen-Orchester" (O) und "Schellenbaum und Luft" (U)

 

verdere hoofdstukken:
(1) Maschinenhalle Teutoburgia
(2) Erste Klangmaschine
(3) Neue Quellen und Ohrhorizonte
(4) Klangwelt der Maschinen
(5) Instrumentenbau ist stets Kulturarbeit
(7) Eigenständige Klangsphäre
(8) Zwischen den harmonischen Tönen
(9) Rauschen
(10) Anarchischer Klangraum
(11) Globale Village
(12) Geräusch-Gestalten
(13) Klangorganisation

 

   

Beschrijving van de instrumentenbouw
Achtergrondinformatie over het werk van de klankkustenaar, van instrumentenbouw tot compositie. (ALLEEN IN DUITS!)

-1 Maschinenhalle Teutoburgia
-2 Erste Klangmaschine
-3 Neue Quellen und Ohrhorizonte
-4 Klangwelt der Maschinen
-5 Instrumentenbau ist stets Kulturarbeit
-6 Die besseren Maschinen
-7 Eigenständige Klangsphäre
-8 Zwischen den harmonischen Tönen
-9 Rauschen
-10 Anarchischer Klangraum
-11 Globale Village
-12 Geräusch Gestalten
-13 Klangorganisation

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