Christof Schläger möchte mit seiner musikalischen Arbeit eine eigenständige Klangshäre generieren. Dabei forscht er nach dem klanglichen Potential, das in heutiger Technologie steckt. Seine Neugier ist auf das gerichtet, was man mit modernen technischen Mitteln an Klang erzeugen kann und welche neue Welten sich dadurch möglicherweise öffnen. Die improvisatorisch wirkenden, heterogenen Klangfelder, die Schläger erzeugt, bewegen sich daher in einem Raum zwischen technik-inspirieten Rhythmen und Geräuschklängen. sie entgleiten herkömmlichen Kriterien der Analyse und Beschreibung. Die Musik hat Affinitäten zu minimal music, durch repetitive Rhythmen und deren Verschränkung, ohne allerdings das Prinzip minimal zu verköpern. Es gibt Tonhöhen und Tonhöhenverläufe, die aber nicht als Melodien beschreiben werden können. Anfang und Ende der Stücke sind in den Steuerdateien ganz eindeutig fixiert. Dennoch entsteht ein eher freier Eindruck, als würde das Stück irgendwann beginnen und eher zufällig enden. Und es gibt Geräusche wie Rauschen und Scheppern, die ohnehin nicht klassifizierbar sind.

 

 

 


Bild: Rauscher im Postale Lille

 

weitere Kapitel:
(1) Maschinenhalle Teutoburgia
(2) Erste Klangmaschine
(3) Neue Quellen und Ohrhorizonte
(4) Klangwelt der Maschinen
(5) Instrumentenbau ist stets Kulturarbeit
(6) Die besseren Maschinen
(8) Zwischen den harmonischen Tönen
(9) Rauschen
(10) Anarchischer Klangraum
(11) Globale Village
(12) Geräusch-Gestalten
(13) Klangorganisation

 

   

Beschreibung der Instrumentenbau
Tiefergehende Beschreibung der künstlerischen Arbeitsweise, vom Instrumentenbau bis zur Komposition

-1 Maschinenhalle Teutoburgia
-2 Erste Klangmaschine
-3 Neue Quellen und Ohrhorizonte
-4 Klangwelt der Maschinen
-5 Instrumentenbau ist stets Kulturarbeit
-6 Die besseren Maschinen
-7 Eigenständige Klangsphäre
-8 Zwischen den harmonischen Tönen
-9 Rauschen
-10 Anarchischer Klangraum
-11 Globale Village
-12 Geräusch-Gestalten
-13 Klangorganisation

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