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Christof
Schläger möchte mit seiner musikalischen
Arbeit eine eigenständige Klangshäre generieren.
Dabei forscht er nach dem klanglichen Potential, das
in heutiger Technologie steckt. Seine Neugier ist
auf das gerichtet, was man mit modernen technischen
Mitteln an Klang erzeugen kann und welche neue Welten
sich dadurch möglicherweise öffnen. Die
improvisatorisch wirkenden, heterogenen Klangfelder,
die Schläger erzeugt, bewegen sich daher in einem
Raum zwischen technik-inspirieten Rhythmen und Geräuschklängen.
sie entgleiten herkömmlichen Kriterien der Analyse
und Beschreibung. Die Musik hat Affinitäten zu
minimal music, durch repetitive Rhythmen und deren
Verschränkung, ohne allerdings das Prinzip minimal
zu verköpern. Es gibt Tonhöhen und Tonhöhenverläufe,
die aber nicht als Melodien beschreiben werden können.
Anfang und Ende der Stücke sind in den Steuerdateien
ganz eindeutig fixiert. Dennoch entsteht ein eher
freier Eindruck, als würde das Stück irgendwann
beginnen und eher zufällig enden. Und es gibt
Geräusche wie Rauschen und Scheppern, die ohnehin
nicht klassifizierbar sind.
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Bild: Rauscher im Postale Lille
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