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PRESSEBERICHT
-02.06.2010-
Klangkünstler
Christof Schläger "open air" im Rahmen der
ExtraSchicht 2010 :::
19. Juni 2010 ::: Beginn 18 Uhr 30 ::: Zeche Zollverein
::: "urbanes Hornkonzert" in industrieller Kulisse
::: Klangskulpturen enthüllen einzigartige akustische
Topografie der Kokerei ::: Wir bitten um Vorberichterstattung
oder Ankündigung in Ihrem Medium.
Eine
Konzertraum, einen Quadratkilometer groß - für
den Herner Klangkünstler Christof Schläger ist
die Kokerei Zollverein mehr als eine Ansammlung alter Zweckbauten.
Sondern ein Ort mit einer ganz speziellen akustischen Topographie.
Am 19. Juni 2010 wird der alte Industriestandort daher Schauplatz
eines ganz besonderen Ereignisses: Der Aufführung eines
urbanen Hornkonzerts. Die ausführenden Musiker: druckluftbetriebene
Schiffshörner und Signalpfeifen, die der Künstler
eigens für diese akustische Performance entwickelt
und auf zwei beweglichen Klanginseln installiert hat. Der
Konzertraum: Das Areal der Kokerei Zollverein.
"Für
mich sind Städte mehr als Häuser und Straßen,
sondern vor allem Klangräume", sagt Christof Schläger,
der sich in der Kunstszene seit 1983 mit dem Bau von inspirierenden
Klangskulpturen einen Namen gemacht hat. "Städte
sind voller Geräusche und Klänge. Wenn man mit
geschlossenen Augen durch eine unbekannte Stadt geht, gleicht
keine Straße der anderen. Straßenschluchten
reflektieren Echos, die sich auf faszinierende Weise mit
anderen Schallsignalen mischen. Auch große, offene
Räume wie die Landschaft um die Kokerei Zollverein
werden durch Klänge lebendiger und auf ganz neue Weise
erlebbar. Musik und Klänge legen eine bisher verborgene
Facette
ihrer Persönlichkeit offen."
Um diese
erfahrbar zu machen, greift Schläger zu ungewöhnlichen
Mitteln: Die Klanginseln mit den druckluftbetriebenen Hörnern
- die der Künstler aus handelsüblichen Schiffshörnern
und glasfaserverstärktem Schallstücken konstruiert
hat, um sie mit Computerhilfe wie Orchesterinstrumente spielen
zu können - werden auf dem Gelände in großer
Entfernung voneinander aufgestellt und genau aufeinander
abgestimmt. Dabei zählen indes nicht nur die Klänge,
die der Zuhörer von den darauf montierten Hörnern
und handgeschweißten Pfeifen selbst hören wird.
Fast noch wichtiger: "Der prägnante Klang der
Schallquellen wird von den Gebäuden reflektiert. Die
Echos bilden eine eigenständige Schicht der Komposition"
- so wird die Kokerei selbst zum Instrument. Und der Zuhörer
zum Dirigenten: "Der Klangraum der Kokerei ist so groß,
dass sich die Musik verändert, je nachdem, aus welcher
Richtung man sich den Klanginseln nähert. Ich möchte,
dass sich die Konzertbesucher auf diese Weise ihr eigenes,
einzigartiges akustisches Bild von der Kokerei mit nach
Hause nehmen", so der Klangkünstler.
Anfang
1. Oktober 2010 um 19 Uhr wird Christof Schläger mit
seiner Klang- und Lichtperformance SCHWINGUNGEN an der Cranger
Schleuse des Rhein-Herne-Kanals einen künstlerischen
Höhepunkt inszenieren. Dabei spielen Schlägers
raumgreifenden Instrumente zusammen mit "tanzenden
Betonpumpen" - wir werden Sie auf dem Laufenden halten.
Sie
wollen über das Ereignis auf der Kokerei Zollverein
berichten oder eine Ankündigung schreiben: Gerne! Bildanfragen,
Interviewwünsche und Rückfragen - gerne auch Belegexemplare
-
bitte an Frau Seta Guetsoyan.
Seta Guetsoyan
Mail: setae@gmx.de
Mobil: 015772526508
Weitere
Infos unter: www.christofschlaeger.de
Veranstalter
ist die Stiftung Zollverin mit dem Projekt "Sound Industries"
(bei Rückfragen und Eintrag in die Journalisten-Liste
mailen Sie bitte direkt an Bernward Schilke: bernward.schilke@zollverein.de).
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