2007
- Deutschlandfunk - Hornkonzert am Kanal - [3:54
min] - deutsch
Details: Seine Eindrücke über
die Wirkung der Instrumente beschrieb Dr. Hanno Ehrler in
einem DLF-Beitrag:
"..tatsächlich verändert sich die Musik wenn
man sich zwischen den Klangorten bewegt. Die Gewichtung
des Klangeindrucks verschiebt sich hin zu dem Klangerzeuger
dem man sich nähert. Außerdem entstehen sehr
prägnante Echos der durchdringenden Schiffshornklänge,
sie bilden eine eigenständige Schicht der Komposition
die zudem davon zeugt das der Schall weit getragen wird,
den Klangraum den Christof Schläger mit seinem Hornkonzert
aufspannt, umfasst einige Quadratkilometer.
Christof Schläger arbeitet in seinem Hornkonzert zunächst
mit einfachen Strukturen, es sind traditionelle Kompositionstechniken,
zum Beispiel zeitversetzte Wiederholungen wie man sie aus
der Fuge kennt oder ineinandergreifende Rhythmen wie in
der minimal music. Mit raffinierten Variationen und mit
der Verflechtung der Instrumente erzeugt Christof Schläger
eine mehrstimmige musikalische Struktur. Durch die Echo-Effekte
der Landschaft schließlich, gerät das Stück
zu einem komplexen dreidimensionalen Gebilde..."