Flensburg
, 7. Oktober 2007 Klangraum Flensburg zwei Installationen im Freien, Innenhafen Flensburg
Quelle: Trioptik Köln
Die Uraufführung des "Hornkonzertes" fand 2007 in Rahmen des Ausstellung "Klangraum Flensburg" statt.
Für das Konzert wurden zwei Spielorte aufgebaut die 300 m über das Wasser des Hafenbeckens zusammenspielten. Die kompositorische Idee funktionierte nach
dem Reißverschlussprinzip. Die Kompositionen waren in zwei Stränge geteilt die sich erst wieder beim Zuhörer zusammenfügten. Der große Klangraum wirkte mit
den Echos von Hügeln und Gebäuden wie ein zusätzlicher Mitspieler. Im Dialog mit der Umgebung entstand zum geplanten, kompositorischen Teil auch ein
unendlich großes Feld von überraschenden Kombinationen für die Zuhörer
Die Ausbreitung
des Klangs in einer weiträumigen Landschaft, wird von
der Architektur und Topographie bestimmt. Echos werden von
Gebäuden zurückgeworfen und verweben sich wieder
mit den unsprünglichen Signalen. Die langen Laufzeiten
der Signale und ihre Echos wrden zum wichtigen musikalischen
Werkzeug. Die Klangraum-Idee funktionieren idem die Kompostionen
nicht nur einfach auf die Spielorte verteilt, sondern wie
einem Reißverschluss getrennt, oder "dividiert",
werden. Von den verschiendenen Spielorten synchron gespielt.,
"multiplizieren" sich die Kompostionen an den
Orten, an denen sich die Zuhörer gerade befinden, zu
neuen Stücken oder Klangerlebenissen. Das Phänomen
der klanglichen Veränderung im Dialog mit der Umgebung
wird zum geplanten, kompositorischen Prinzip und erzeugt
ein unendlich großes Feld von überraschenden
Kombinationen, die der Zuhörer selbst erwandern kann.
Die Akustischen Eigenschaften der Topographie werden so
zum spielerischen Faktor im Konzert mit der Landschaft.
Details
Konzert mit Schiffshörnern und Sirenen von Christof
Schläger im Hafen von Flensburg
7. Okt. 18Uhr Innenhafen (gegenüber Hansens Brauerei,
Hafenbühne, Fischmarkt)
Dank
für die Unterstützung
Dr. Axel Feuß, Museumsberg Flensburg, Stadtwerke Flensburg,
Zöllner GmbH / Kiel, Festo AG / Esslingen , Jo Scherpenisse,
Jonas Krikhaar, Erika Schäfer, Trioptik Köln.